Warum eine eigene Marke, wenn die Regale der Welt voll sind mit Espresso-Zubehör? Vermutlich aus dem gleichen Grund, aus dem wir Consorten uns vor Jahren aufgemacht haben, einen eigenen Laden zu betreiben: weil es Dinge gibt, die wir gerne genau so hätten, wie wir sie uns vorstellen – und nicht anders.
Unter dem Signet »Moka Consorten« versammeln wir daher ein kleines, wachsendes Sortiment eigener Produkte: diverse Espresso Sorten, Siebe, Tamper oder unser italienisches Shotglas, sowie die handliche Barista-Waage.
Nur vier sehr unterschiedliche Beispiele, die eines gemeinsam haben: Sie sind für den Alltag am Siebträger gemacht, nicht für die Vitrine.
Der Anfang: ein Espresso, der ins Kaffeehaus paßt
Am Beginn stand, wie sich das für vier Wiener in Berlin gehört, der Kaffee selbst. Unser »Espresso No 1: Ins Kaffeehaus!« wird in Berlin geröstet und ist der Hausblend jener Kaffeehaus-Idee, aus der Moka Consorten 2009 entstanden ist. Kein Espresso, der sich in den Vordergrund drängt, sondern einer, der die Zeitung überlebt, die man dazu liest.
Der Name ist Programm. Wer sich einen doppelten Espresso an den Tresen stellt und die Stunde nicht zählt, weiß, was gemeint ist. Und wer einen Cappuccino daraus baut, merkt schnell: Milch verträgt sich mit diesem Blend ausgesprochen gut. Alles Weitere, wie es sich gehört, in aller Ruhe.
Das Shotglas: 70 ml, italienisch, spülmaschinentauglich
Ein Espresso ist eine kleine Menge Flüssigkeit, aber er verlangt genaue Verhältnisse. Deshalb steht in vielen Bars, in denen man sein Handwerk ernst nimmt, ein Shotglas mit Skala neben der Maschine. Unser italienisches »Moka Consorten«-Shotglas faßt maximal 70 ml und ist damit für Single, Doppio und Ristretto gleichermaßen zu gebrauchen.
Es ist spülmaschinentauglich, was in einem Alltag, in dem täglich zwei Dutzend Espressi durch die Küche gehen, kein Nachteil ist. Und es hat die stämmige, leicht gedrungene Form, die man aus italienischen Bars kennt – nicht formvollendet, sondern praktisch. Wer eine Brew Ratio einhalten möchte, ohne dafür ein Refractometer bemühen zu müssen, fährt damit gut.
Die Waage: klein, digital, mit Timer
Espresso ohne Waage funktioniert, so wie Autofahren ohne Tacho funktioniert. Beides ist möglich, beides ist nicht ideal. Unsere kleine digitale Kaffeewaage »Moka Barista« ist für den Alltag am Siebträger gedacht: klein genug, um auf die Abtropfschale zu passen, präzise genug, um Einwaage und Ausbringung sauber zu erfassen, und mit einem Timer ausgestattet, der die Extraktionszeit gleich mitzählt.
Sie taugt ebenso für Filter. Wer mit V60, AeroPress oder French Press arbeitet, wiegt damit die Bohnen ein und behält die Gesamtzeit im Blick. Zwei Handgriffe, ein Gerät. Mehr braucht es an dieser Stelle nicht, und weniger würde die Sache verkomplizieren.
Der Dosing-Trichter: 43 mm, für E61 und Marzocco
Der »Premium Dosing Trichter« ist so ein kleines Ding, das man erst vermißt, wenn man es einmal benutzt hat. Er sitzt auf dem Siebträger, führt das Mahlgut zuverlässig ins Sieb und verhindert, daß der halbe Espresso auf der Abtropfschale landet. 43 mm Innendurchmesser, passend für Single-Siebe in E61-Siebträgern und in Marzocco-Maschinen.
Der Nutzen ist unspektakulär und genau deshalb überzeugend: sauberer Arbeitsplatz, sauberere Dosierung, weniger Verlust. Wer täglich Espresso zieht, wird nach einer Woche nicht mehr ohne arbeiten wollen. Wer selten Espresso zieht, dem geht es vermutlich genauso, nur langsamer. Beides ist in Ordnung.





